Midgard Rollenspiel vom So, 11.10.1998 (Nach dem Uebersetzen von Dangawry ueber den Ystrad) Restproviant fuer 3 Tage. (Auf der Armbrust sind keine Zeichen -> Untersuchung von Zornig bei der naechsten Pause/Gelegenheit) Zornig traegt die Kiste auf dem Ruecken festgebunden. Wir wandern am Waldrand nach Sueden. Silian haelt Ausschau nach Spuren. Nach ca 25 min findet er 3 m tief im Wald einen Schaedel, der von der Gruppe untersucht wird. Es ist ein menschlicher Schaedel. In der Naehe des Schaedels wird dann auch der Rest des Skelettes gefunden. An der Seite des Skelettes liegt so etwas wie eine Waffe. Gwendolyn geht hin. Als sie den Wald betritt, ueberkommt sie ein sehr seltsames Gefuehl, was sie den anderen mitteilt. Sie sieht verweste Kleidungsstuecke, der Koerper ist wirklich voellig skelettiert. Ein z.T. zerfetzter Guertel ist auch noch zu erkennen, sowie ein verrostetes Langschwert. Das Licht in diesem Wald ist irgendwie seltsam gedaempft. Silian will jetzt Gwendolyn folgen, bleibt aber am Waldrand unwillkuerlich stehen, dreht sich um und kommt schnell zu den anderen zurueck. Er wirkt veraengstigt. Daraufhin setzt sich Zornig in Richtung des Waldes in Bewegung. Er fuelht sich unwohl, laesst sich aber davon nicht einschuechtern; er geht tiefer hinein. Fwrough folgt auch, hat aber keinerlei beaengstigende Gefuehle. Gwandir geht auch zur Leiche in den Wald, obwohl er deutlich macht, dass er wesentlich lieber auf direktem Weg zum Pergamnion-Gebirge gehen wuerde. Silian versucht nochmal in den Wald zu gehen, bleibt aber wieder an dessen Rand abrupt stehen. Gwendolyn will Silian jetzt in den Wald holen, geht deshalb zu ihm hin und versucht ihn hinein zu ziehen. Silian wehrt sich aber ploetzlich handgreiflich und schubst Gwendolyn so, dass sie hinfaellt. Waehrenddessen geht Zornig tiefer in den Wald, wo das Licht schnell immer schwaecher wird. Vom Eindruck her wuerde die Beschreibung duenner sogar noch besser zutreffen. Fwrough schaut sich in der Zwischenzeit das Langschwert genauer an: Es ist ein einfaches, unverziertes Langschwert, welches an einer Klingenseite schartig ist, so, als ob damit auf Stein geschlagen wurde. Da aber keinerlei Steine in der nahen Umgebung zu sehen sind, kommt Fwrough zu der Vermutung, dass die Scharten evtl. durch einen Steingolem verursacht worden sein koennen. Gwendolyn redet auf Silian ein, was aber ihn aber nicht dazu bewegen kann, in den Wald zu gehen. Gwandir ruft Zornig, der mittlerweile aus der Sicht der anderen verschwunden ist. Zornig kommt aber erst nach ca. 20 min wieder zurueck, hat aber keine Besonderheiten oder groessere Tiere gesehen. Fwrough bemerkt, dass die Knochen des Brustkorbes bei der Leiche zerfetzt sind, findet aber keine Spuren, die auf die Ursache schliessen lassen. Fwroughs Meinung nach sind auf jeden Fall keine typischen Steingolem-Spuren zu sehen. Es ist Mittag, und die Gruppe geht ca. 1 Std. lang am Waldrand entlang. Danach wollen wir doch in den Wald hinein gehen. Silian macht dies mit zusammengekniffenen Zaehnen, die anderen zeigen weniger auffaelliges Verhalten. Die Gruppe geht in 1-er Reihe, mit der Reihenfolge: Z, Gwe, F, S, Gwa. Auf Vorschlag von Gwendolyn seilt sie sich und Zornig mit leicht oeffenbaren Knoten zusammen. Die anderen folgen dem Beispiel. Nur Fwrough haelt das Seil lediglich mit der Hand fest. Die Gruppe bemerkt beim Gehen, dass, je tiefer die Gruppe in den Wald geht, es immer waermer und schwueler wird, und der Himmel immer seltener zwischen den Baeumen zu sehen ist. Nach 2 weiteren Stunden Wanderung tiefer in den Wald hinein bemerkt Silian, dass der Boden matschig wird. Ausserdem wird es neblig. Silian wundert sich ueber das gleichzeitige Auftreten von Waerme und Nebel, es kommt ihm absolut unnatuerlich vor. Beim Weitergehen in Richtung Suedosten wird es immer nebliger, die Sichtweite sinkt bis auf ca 10 m. Etwas spaeter meint Gwendolyn ploetzlich, ein Heulen aus Suedrichtung zu hoeren, das wie Wind oder eher wie eine klagende Stimme klingt. Die Gruppe geht weiter... Ploetzlich haben nacheinander Gwandir, Gwendolyn und Fwrough den Eindruck, dass die Gruppe beobachtet wird. Fwrough staerkt seine Hoersinne per Magie, er vernimmt ein naeherkommendes Rascheln aus Suedwest-Richtung. Die Gruppe bleibt stehen und Fwrough horcht weiter. Das Geraeusch kommt immer naeher, allerdings bricht bei einer Entfernung des Raschelns von ca. 30 m der Zauber ab. Ein neuer Horchzauber hilft weiter: Nach ca. 1 min hoert Fwrough ein zischelndes Geraeusch ganz in der Naehe, nach weiteren 30 s entfernt sich ein raschelndes Geraeusch in Richtung Nordwesten. Die Gruppe geht bis ca. 19 Uhr abends weiter, wonach sie dann einen Rastplatz sucht. Eine Lichtung ist allerdings nicht zu entdecken. Silian wundert sich, dass zu solch einer Jahreszeit, wo die Baeume so stark im Laub stehen, sich auffaellig viele Blaetter auf dem Boden befinden. Die Gruppe geht -- nach einem Lagerplatz Ausschau haltend -- weiter. Mittlerweile ist das Licht im Wald schon sehr truebe geworden, unnatuerlich truebe. Zornig hoert das Rauschen von Wasser und die anderem folgen ihm in die entsprechende Richtung (O), hoeren das Geraeusch daraufhin auch. Die Gruppe findet einen Fluss, der ca. 2 m breit ist und von Norden nach Sueden fliesst. Das Wasser ist wirkt unnatuerlich dunkel und es riecht muffig. Der Grund des Gewaessers ist nicht sichtbar. Zornig nimmt sich einen herumliegenden Stock und findet heraus, dass der Fluss ca. 2 m tief ist. Das Wasser fliesst gemaechlich. Es gibt Baeume am Rand das Flusses, wobei einige sogar mit ihren Aesten bis zum anderen Ufer ausladen. Es wird schnell finster, und die Gruppe macht ein Feuer und kocht etws Wasser in Fwroughs kleinem Suppentopf. Silian untersucht das Wasser mit EdWdD, richtet seine Aufmerksamkeit dann aber auf den Wald, wobei ihm der ganze Wald boese vorkommt. Die Gruppe trinkt von dem Wasser. Fwrough findet es abstossend abgestanden. Gwendolyn laesst sich davon nicht abschrecken und trinkt auch. Die Gruppe beschliesst Doppelwachen zu halten, Silian hilft bei der ersten und der letzten Wache mit aus. (2 Wa. a 4h: Z, S). Nachtruhe um ca. 22 Uhr. Gegen ca. 0:30 hoert Zornig bei seiner Wache ein Rascheln in etwa 10 m Entfernung. Er hat den Eindruck, dass eine humanoide Gestalt sich aus Nordosten naehert. Zornig weckt Silian unsanft per Tritt in die Rippen, dann weckt er die anderen. Das Wesen kommt naeher. Zornig stellt die Abblendlaterne, die er in der Hand hatte so auf den Boden, dass etwas Licht da ist. Dann zaubert er Heiligen Zorn, wirkt Lodere Flamme und greift an. 1) Z trifft schwer [11] (offene Wunde, kein Blut) 2) S fertig, 2. Wesen kommt. G wird wach [3 Runde] 3) S trifft leicht, keine Wirkung; Z trifft schwer [13], wird selbst leicht getroffen [-4 AP]. S [-1 AP], Gwa wird wach [6 Ru.] 4) S leicht [-3 AP], Z trifft schwer [8]. 5) Z [-1 AP], F wird wach [2 Ru.] 6) Z trifft schwer [13] => Wesen stuerzt zu Boden -> Blasen bilden sich,tot. 2. Wesen umschlingt S, S nicht mehr zu sehen. 7) Totes Wesen -> gruener Schleim. G dabei, trifft nicht. S kommt nicht los, spuert extrem starke Schmerzen [-6 LP/AP]. 8) ... ... 14) Wesen->G: -; G trifft schwer [6]; Z schwer [8] => Wesen tot. Silian, der unter dem Angriff besonders zu leiden hatte, hat nur noch Fetzen seiner Kleidung, zum Glueck ist seine Lederruestung aber noch intakt. Sein Schwert ist auch noch ok, aber auf dem Kopf sieht er sehr mitgenommen aus: Seine Haare auf der rechten Seite sind weg, worunter sein bisher so ueberaus gutes Aussehen sehr leidet [Aussehen -23]. Dies macht ihm sehr zu schaffen. Die Priester der Gruppe wuerden gerne halfen, aber muessen Silian sagen, dass bei solchen Problemen nur Allheilung hilft. Um Siljans Wunden kuemmern sich Gwendolyn mit Erster Hilfe und Gwandir mit Heilen von Wunden [6 LP]. Es stellt sich heraus, dass es sich bei diesen Wesen um Nachtmaare handelt. Damit Silian jetzt Durchschlafen kann, wird eine neue Wacheinteilung festgelegt: Die naechste Wache haelt Gwendolyn, danach wacht Fwrough. Es ist ca. 3 Uhr, als Gwendolyn waehrend ihrer Wache von einem Marder ueberrascht wird, der ihr auf die Kehle zuspringt, aber nach einem Ausweichversuch von Gwendolyn nur die Schulter trifft [-1 LP/AP]. ... Kampf mit Marder ... Nach dem Kampf behandelt sich Gwendolyn selbst mit Erster Hilfe [1 LP, 2 AP]. Zornig meint zu dieser Selbstbehandlung nur: "Eingebildet", woraufhin Gwendolyn ihn in den Allerwertesten tritt. Zornig wird richtig wach, was Gwendolyn zur Aussage verleitet: "Daran koennte ich mich gewoehnen". Jetzt haelt Fwrough Wache, in der er gegen 4 Uhr ein Rascheln bemerkt. Er wird von einem Marder (derselbe, der vorher geflohen war?) angesprungen, kann aber vollstaendig ausweichen. ... Kurzer Marderkampf -> Marder flieht weider ... Die Gruppe schlaeft nun weahrend Zornig Wache haelt. Allerdinge nickt er irgendwann ein [gegen 7 Uhr]. Gegen 11 Uhr wird Silian wach, der den schnarchenden Zwerg hoert. Er dreht sich um und schlaeft wieder ein. Gegen 14 Uhr wird dann Fwrough durch ein deutliches Magenknurren wach. Er bemerkt die Situation und weckt die anderen. Nach einem Fruehstueck geht es weiter. Gegen 15 Uhr beginnt die naechste Etappe der Wanderung. Es ist schwuel, ca. 25 Grad warm und neblig, mit ca. 10 m Sichtweite. Die Sicht wird aber im Laufe der Zeit besser. Am spaeten Nachmittag [ca. 17 Uhr] bemerkt die Gruppe eine Lichtung auf der anderen Seite des Flusses. Auf dieser Lichtung befinden sich auch Haeuser, es handelt sich sogar um eine ganze Siedlung.