Bericht Midgard-Treffen 2001-10-21 (cha) Silian sammelt Schimmelpilze für eine Suppe. Dann reiten doe Gefährten weiter zum Magierkongress auf dem Gelände des Schlosses der McBrutzal bei Beornanburgh. Die Straße, die bisher in Richtung SO geführt hat, schwenkt nach Osten ab und die Gefährten kommen zu einer freien Fläche im Wald. Vor ihnen liegt ein großer See und sie reiten auf die Halbinsel, auf der auch das Schloss steht. Das Wasser des Sees ist grünlich trüb. Um das Schloss, das als Spukschloss gilt, sind alle möglichen merkwürdigen Gebilde verteilt: An einer Stelle ist eine dort nicht natürlich wirkende Sandfläche zu sehen, in deren Zentrum ein großens aranisches Zelt steht. In einem anderen Bereich stehen 5 Türme, die alle einen Banner eines Mondes mit Schwngen tragen, in einem Kreis. An einer weiteren Stelle sthet ein sechseckiges Zelt mit einer Erainnischen Flagge. Für Magier, die nicht mit einem eigenem Gebäude oder Zelt aufwarten können, gibt es drei Steinhäuser. Weiterhin gibt es Schuppen für die Bediensteten der Magiekundigen. Zornig als Priester kommt in das 3. Haus, Donut ins 2., Silian und Gwen müssen sich zu den Bediensteten in einen der Schuppen, der am See liegt, begeben. Es ist auch eine Holzhütte mit Menschen mit schwarzer Hautfarbe und platter Nase zu sehen. Der See soll verflucht sein. Auf einem kleinen Rundgang begegnet Zornig einem Zwergenthaumaturgen mit Namen Garase, der aus dem Perganniongebirge kommt. Er ist schon älter, hat eine Vollglatze, aber einen schönen langen Vollbart, der in viele Zöpfe aufgeteilt ist, und dessen Haare noch nicht grau sind. Er stellt sich als Spezialist für magische Waffen vor, insbesondere arbeitet er an magischen Äxten. Die anderen Gefährten essen unterdessen die Pilze und begegnen dabei dem Lehrling Erasmus aus Wulfstead, der für "Meister Adalbert von Wulfstead" arbeitet. Gwen zeigt ihren Stand als Bedienstete durch einen wunderschönen Kartoffelsack-Überwurf. Die Gefährten erfahren, dass in den Türmen die fünf Zaubermeister der Mondschwinge aus Valian leben: Meister Mumpitz, der Milde, Meister Gormigust (aus Alba stammend), Meister Furunkel, der Diener aus der dunklen Ebene hat, Meisterin Babajaga sowie Meister Balthasar. Silian erkundet dann den Sandbereich, über dem die Lust selbst nach Sonnenuntergang flimmert. Es gibt einen Kral mit Trommeln und Tänzern. Plötzlich eilt eine Kutsche aus dem Wald durchs Tor, dessen Pferde schon sehr erschöpft wirken. Der Kutscher trägt einen Mantel und eine Armbrust. Die Kutsche hält an und ihr entsteigt eine Gestalt, die eine dunkkle Hose, ein dunkles Hemd, einen schwarzen Umhang und schwarze Hadschuhe trägt. Die Person hat schwarze Haare und einen schwarzen Schnurrbart und geht ins Schloss, während die Pferde, die einen glasigen Blick [weil erschöpft?] haben, in die Stelle geführt werden, wobei ein Pferd kurz zusammenbricht. Die Gefährten begegnen zwei Magiern aus Clanngadarn, aber Gwen interessiert sich mehr für Erasmus, mit dem sie rummacht. Sie begnen aber noch weiteren Personen: Rastorolix [?], einem Schamanen aus Moravod, Ponnt [oder Donut?], der - natürlich! - den Zwergen-Geist verehrt sowie dem Magier Melanchton und dem Thaumaturgen Okaides aus Chryseia. Am nächsten Morgen wecken Gongs die Angereisten ca. eine Stunde nach Sonnenaufgang. Silian steht gerade in der Nähe der gestern Abend angekommenen Kutsche, als der schwarze Mann zur Kutsche geht und dann auf Silian zu geht. Silian schaut in ein pockennarbiges Gesicht. Der schwarze Mann herrscht Silian mit den Worten an: "Was starrt Ihr mich so an?", auf die Silian antwortet: "Ihr standet meiner Blickrichtung im Weg." Der schwarze Mann spricht: "Spitzohr, mager wie eine Ratte!". Plötzlich meint Silian eine Ratte zu sein und will in ein kleines Loch kriechen, welches er anscheinend für sein Nest hält. Während der schwarze Mann weg geht, kriecht Silian in einen Strohballen, woraus er ein quieken und fiepen hört. Aber hört Silian mit dem Hineinkriechen auf und glaubt nicht mehr, eine Ratte zu sein. Der schwarze Mann hat in der Zwischenzeit etwas aus der Kutsche geholt geht zum Schloss. Silian schaut sich dort um und fragt ein bisschen. Er erfährt, dass der schwarze Mann Cabron heißt und der Chef der Inquisition gegen die bösen Mächte in den Küstenstaaten ist. Er ist mit zwei Dienern hier, wobei der eine ein Rapier, der andere eine Hellebarde als Waffe trägt. Silian sieht auch, wie eine weitere Kutsche ankommt. Die Kutsche wird von weißen Pferden gezogen, die silberne Glöckchen tragen. Auf dem Kutschbock sitzt ein Erainner. Es steigt eine schlanke, große und sehr attraktive Elfin aus, die in ein weißes Gewand gehüllt ist. Es stellt sich heraus, dass sie eine Magierin ist. Auch ihre Mitfahrer, zwei Elfen-Männer und eine Elfen-Frau mit dunkklen Haaren und in grünen gewändern steigen aus dem Wagen. Später bekommen die Gefährten mit, wie Barthelmus eine verbale Auseinandersetzung mit Cabron hat. Sie sehen, dass der Mondschwinge-Magier Gormigust nicht wenig pummelig ist und eine Hasenschart hat, und sie erfahren auch, dass er eine fiese Schwester hat, die einen sehr missmutigen Blick hat. Die Erainnische Elfenmagierin heißt Mariann, ist eine Heilerin und lebt in Corinnis. Kurz darauf wird der Magierkonvent eröffnet. Großmeister Allastar von der Magiergilde in Beornanburgh hält die Eröffnungsrede, wonach Meister Gormigust etwas über die Geschichte der Burg bzw. des Schlosses erzählt: Der letzte McButzal wurde geköpft und es heißt, er soll noch heute hier als kopfloser Geist spuken. In der Burg gibt es einen Hof und ein Innengebäude, dass sechs Stockwerke hat. Hinten am Gebäude ist ein weiteres Innengebäude mit drei Stockwerken. Es gibt eine Außenmauer mit zwei Tortürmen. Das ganze Gelände wurde der Magiergilde von Beornanburgh geschenkt. Im 3. Stock des Hauptgebäudes befindet sich eine große Bibliothek. Während der Einführung in die Örtlichkeit lernen die Gefährten kurz den Turbankopf Sabastro aus Mokkatam kennen. Abends geht Silian mit seiner autodidaktischen ad hoc-Saal-und-Kammerdiener- ausbildung in die Burg. Er kommt in einen Gang mit Wohnzellen. Dort entdeckt er ein beschriebenes Papier und steckt es ein. Kurz danach kommt Silian zur Wohnzelle von Meister Cabron, der auch gerade anwesend ist. Silian sieht eine Kammer it Bett und einem Tisch, auf dem Amulette, Schriftrollen und weitere Magierutensilien liegen. Silian fällt aber auch eine kleine Zange auf. Kurz darauf kommt Silian zu Zelle von Barthelmus, der aber nicht da zu sein scheint. Silian versucht dann Barthelmus, Leonardus oder Donut zu finden. Gwen, die mit Silian gegangen war, wartet aber vor dem Raum von Bartehlmus und sieht, wie ein Diener von Cabron mit einer Schossdienerin herum macht. Der andere Diener reibt eine klare Flüssigkeit auf sein Rapier, welches in den Griff eingearbeitete Edelsteine und eine gut gearbeitete Gravur auf der Klinge hat. Gwen spricht den Diener an, der ihr erklärt, dass die Flüssigkeit eine Essenz für das Böse sei. Gwen fragt sich, warum es eine Essenz für und nicht gegen das Böse ist. Gwen hält die Wartezeit doch nicht länger aus und geht. Währenddessen findet Silian Donut, der sich gerade mit adalbert unterhält. Silian zieht Donut zur Seite und spricht ihn auf Cabron hat, von dem er denkt, dass dieser etwas im Schilde führe. Er sagt Donut auch, dass Barthelmus nicht auffindbar war. Donut beendet sein Gespräch und geht ohne Silian zum Schlossgebäude. Dort fragt er die Wachen nach Barthelmus, erfährt aber nur, dass diese nichts wissen. Er findet dann Leonardus und fragenm diesen nach Barthelmus, der ihm aber auch nicht weiterhelfen kann. Donut geht zum Zimmer von Barthelmus... In der Zwischenzeit suchen Gwen und Silian draußen im Grünbereich nach Barthelmus. Während der Suche sieht Gwen hinter der Burg etwas aufleuchten. Zusammen gehen sie nachsehen, was dort vor sich geht. Sie siehen wieder ein Aufleuchten, dieses Mal mit mit einem nachfolgendem Geräusch wie ein Donner. Eine Gestalt in grauer Robe und Kapuze kommt auf sie zugerannt, schwer atmend. Die Gestalt wird angerufen, läuft aber weiter in etwa in Richtung von Gwen und Silian. Letzterer zieht seinen Dolch und geht etwas zur Seite, während Gwen sich im dort befindlichen Gebüsch versteckt und ihr Rapier zieht. Die laufende oder fliehende Gestalt stellt sich als Barthelmus heraus, seine Robe ist stark verkohlt. Er sagt kurz, dass er seit der Bibliothek verfolgt wird, und dass Silian fliehen soll. Aus dem Nichts taucht ca. 6 m hinter Barthelmus eine schwarze Gestalt mit einer rotglühenden Hand auf. Gwen wirft geistesgegenwärtig mit ihrem Wurfmesser auf die schwarze Gestalt und trifft auch. Die schwarze Gestalt schreit auf... und das Glühen in ihrer Hand erlischt. Silian greift die Gestalt mit seinem Dolch an und sieht, dass die Gestalt eine schwarze Robe trägt und vor dem Gesicht eine schwarze Maske hat, die wie ein menschliches Gesicht geformt ist. Es erscheint eine zweite Gestalt in schwarz, deren Kleidung wie die eines Ninja-Kämpfers aussieht, und die ein krummes Langschwert trägt. Sie holt Barthelmus ein und sticht ihn lautlos nieder. Silian hat erreicht, dass die Gestalt in der schwarzen Robe wehrlos ist. Aber... sie ruft ein Wort in der dunklen Sprache [magische 3-Wort: "Fort von hier"] und plötzlich beginnt die Luft in einem Umkreis der Person zu flimmern. Silian und ein weniglich auch Gwen bekommen das Gefühl zu einem fernen Ort gezogen zu werden. Der Magier in der schwarzen Robe bricht zusammen, die Gestalten aller Personen beginnen zu verschwimmen. Gwen springt noch zurück, aber Silian verschwindet mit den zwei schwarzen Gestalten. Kurz darauf kommen die Burgwachen an und Gwen läuft zu Barthelmus. <<< ENDE >>>