Midgard-Bericht 2002-12-28: [Steigerung der Fertigkeiten etc. der Gefährten] Aufregung im Schloß, weil gefährliche, verbotene magische Experimente gemacht worden sind. Diese Experimente war in Wirklichkeit ein Ereignis, welches Zo beim bzw. vor dem Lernen neuer Zauber zusammen mit Garask geschehen war, etwas, was nur die beiden wissen und nicht verraten. Bei dem Ereignis war ein großes, ca. 1,5 m durchmessendes Loch in eine dicke Mauerwand gerissen worden, sowie zwei dahinter befindliche Kisten zerstört worden. Geschehen war dies beim Erlernen bzw. erproben des Zaubers Elfenfeuer. [Genauer hatte ich das nicht mitbekommen. Bitte korrigiert die obigen Ausführungen.] Abschlußrede von Alastar mit Beendigung des Magierkongresses, sowie der Einladung zum nächsten Kongreß im gleichen Monat in zwei Jahren auf die Insel Valian, durchgeführt von den Mitgliedern der Gilde der Mondschwinge. Aufbruch der Gefährten zusammen mit den drei Elfen Schalavi, Merlucia und Alfina zur Elfenstadt Celeduin im Wald von Broceliande im Süden Albas. Ein Bote wurde ausgesandt, damit die Reisegruppe ab der Stadt Maris eine sichere Begleitung hat. Vor der Abreise verabschieden sich die Gefährten noch von Leonardus, Alastar und den anderen neuen Bekannten. 1. Reisetag: Die Reisegruppe bekommt Pferde. Der Aufbruch findet nach dem Mittagessen statt. Nachtwachen werden festgelegt: Si + Me, Gw + Sch, Zo + Al, Fw + xx. In der 1. nacht macht Gw eine zweite Nachtwache mit Fwrough. Während ihrer ersten Wache versucht Gw mit Sch zu flirten (oder gar ihn zu verführen). Sch sieht selbst für Elfen sehr gut aus. Zu Gwendolins Enttäuschung reagiert Schalavi nur mit Freundlichkeit. 2. Tag: Die Gruppe kommt bis kurz vor Maris. Diesmal macht Si eine zweite Nachtwache mit Fw. Gw versucht wieder Schalavi zu becircen, wieder ohne wirklichen ERfolg. Immerhin scheint sie dem Elfen sympathischer zu werden. 3. Tag: Die Gemeinschaft läßt Maris hinter sich, wo die Eskorte zu ihnen stößt. Ab jetzt werden die Nachtwache von der Eskorte durchgeführt. 4. Tag: Die Reisegruppe kommt in den Wald von Broceliande. Die Gefährten hören immer wieder seltsame und unheimliche tiefe knarrende Geräusche. Nur Si fühlt sich sichtlich wohl. Dieser Wald wird von den Menschen gemieden... Am Abend prüfen Gw und Si das Amulett, das Si trägt. Es scheint weiterhin alles in Ordnung zu sein. 5. Tag: Die Gruppe erreicht Celeduin, wo sie vom jungen Elfenkönig Tiritalp begrüßt wird. Die Gefährten erfahren, daß Tiritalps Vater vor 30 Jahren bei einem Überfall oder Scharmützel in den Melgar-Bergen am Südrand von Alba umgekommen ist. Tiritalp wurde so im jugendlichen Alter von ca. 60 Jahren zum König. Celenduin ist mit ihren ca. 900 Einwohnern die größte Elfenstadt im Osten des Kontinents. Da die große Halle für das Fest zu Ehren Silians und der Wiederkehr des Artefakts und der Zeremonie der Übergabe zu klein ist, wird die Festwiese vorbereitet. Gw bemerkt, daß Tiritalp nicht so besonders gut aussieht. Er hat einen leichten Silberblick und eine Jugend-Akne. Gw spricht mit Me über Tiritalp und versucht dabei dessen Ansehen unter den Elben herauszufinden. Gw stellt überrascht fest, daß Tiritalp als weiser Monarch großen Respekt und Ansehen unter seinem Elbenvolk genießt. Sie spricht Si an, der auch nachhorcht, dabei aber herauszubekommen meint, daß hinter dem Rücken mit Ironie über den König gesprochen wird, und auch Anekdoten erzählt werden. Mittags findet eine große Zeremonie statt, während der Silian vortreten und dem Herrscher die Schatulle übergeben soll, in der sich das Amulett befindet. Die beiwohnenden Elben tragen zumeist grüne Festkleidung, andere die Kluft der Waldhüter. Me trägt ein weißes Gewand, Alfina ein grünes und Schalavi ein gelbes Magiergewand. Tiritalp beginnt eine Rede, in der er seine vortreffliche Wortgewandtheit aufblitzen läßt, da er alle möglichen Gäste und auch Tiere mit "wert" bezeichnet bzw. begrüßt. Unter anderem begrüßt er auch Silian und die Gefährten, wobei er bei den letzteren wegen der Namen bei einem nebenstehenden Elfen nachfragt. [...] Silian tritt vor und öffnet die Schatulle. Tiritalp schaut in die ihm hingehaltene Schatulle und wirkt plötzlich sehr verwundert. Er fragt: "Ist das normal?" Silian schaut jetzt selbst in die Schatulle und muß zu seinem Entsetzen bemerken, daß das Amulett durch einen quer durch es hindurchgehenden Riß zerbrochen ist. Desweiteren sind auch Krümel vom Amulett abgesplittert oder abgefallen. Merlucia tritt hinzu und zeigt sich auch äußerst schockiert. Unter den Elfengästen breitet sich Unruhe bis hin zu heller Aufregung aus. Der König wirkt zunächst verwirrt und unsicher, beschließt aber dann, daß die Gefährten - abgesehen von Silian - zunächst einmal in Gewahrsam genommen werden sollen. Unter deutlichem Protest, insbesondere von Gwendolin, werden die Gefährten, auch der von Fwrough geweckte Zwerg, der den ersten Teil der Zeremonie verschlafen hatte, von Waldhütern abgeführt. Gwendolin versucht die sie abführenden Elfen von der Unsinnigkeit des Befehls zu überzeugen. Daraufhin fragt einer der Elfen nochmal beim König nach, der aber anscheinend bei seinem Entschluß bleibt, denn nach Rückkehr des Elfen werden die Gefährten weiter in ein Kellerverließ abgeführt. Das Verließ ist ein Raum, mit Boden, Wänden und Decke aus Ziegelsteinen. Der Raum hat keine Fenster, und nur ein mit einen Schloß verschließbares, aufklappbares Gitter, durch das eine Leiter hinabragt. Die Gefährten müssen die Leiter hinunterklettern, dann wird die Leiter hochgezogen und das Gitter geschlossen und verschlossen. Oben sind Wachen postiert. Gw. versucht nach einer Zeit des Wartens das Schloß zu öffnen, was ihr aber nicht gelingt. Tiritalp fragt bestürzt in die Runde: "Wie konnte dieses wertvolle Amulett - was bewirkt es eigentlich? - denn zerstört werden?" Niemand weiß eine Antwort. Merlucia spricht sich für die in Gewahrsam genommenen aus, auch Silian versucht sich für seine Gefährten einzusetzen. Aber Tiritalp beschließt, er müsse erst einmal intensiv meditieren, denn es werde eine weise Entscheidung benötigt. Deshalb soll ein Elfenrat einberufen werden, an dem auch Elfen aus Moravod und Erainn teilnehmen sollen. Bis dahin sollen die in Gewahrsam genommenen auch dort verbleiben, es werde ja nur bis zum Sommer dauern. Nach Protest von Silian und Merlucia sagt Tiritalp zu, daß die in Gewahrsam genommenen sehr gut behandelt werden sollen und z.B. für genügend Lesemöglichkeiten und regelmäßigen Austausch des Plumpsklobehälters Sorge getragen wird. Es wurde niemandem etwas abgenommen, sogar ihre Waffen haben die eingekerkerten Gefährten noch. Dann zieht sich Tiritalp zur Meditation zurück. Silian ist sichtlich betroffen und schockiert, Merlucia sucht auch nach Rat und zieht sich zur Meditation in den Wald zurück. In der Zeit des Wartens unternimmt Silian Spaziergänge in den Wald und hat irgendwann den Eindruck, ein Einhorn gesehen zu haben. Silian besucht abends seine Gefährten und bittet sie, diese Nacht noch abzuwarten und noch keinen Fluchtversuch zu unternehmen. Er und Merlucia werden versuchen, die Freilassung der Gefährten zu erreichen. Nächster Tag: Merlucia spricht mit Silian: Sie will ihren ganzen Einfluss geltend machen, damit die Gefährten wieder frei kommen. Sie sagt zu Silian: "Das Amulett hätte aus einem Material härter als Eisen sein müssen, war aber schon bei der ersten Untersuchung irgendwie korkig, bröselig." Die Elfen sind momentan stark verwirrt, insbesondere der König, der ja selbst leider noch fast nichts über das Amulett und die anderen Amulette weiß. Merlucia meint zu Silian, dass sie noch eine Zeit lang Gedauld haben und warten sollten. Alfina wird zu den Gefährten geschickt und berichtet von der Situation. Gwen meint allerdings nur: "Ich werde die 2. Nacht im Freien verbringen." Silian forscht nach: Die Elfen sind nicht über die oft hastigen und vorschnellen Entscheidungen ihres zu jungen Königs glücklich, aber er war der einzige Thronfolger, da die mit ihrem Vater mitgereiste, ältere Schwester von Tiritalp auch umgekommen war. Silian will kein EdWdD anwenden, da das unter Elfen wahrscheinlich bemerkt werden würde und nur zu Problemen führen würde. Außerdem ist das Verhalten des Königs noch im "normalen" Rahmen. Aber Silian will zusammen mit Merluscia das kaputte Amulett genauer untersuchen. Im Gespräch mit den gefährten kommt weder Fwhrough, noch Zornig diese korkige, bröselige Struktur des Amuletts bekannt vor. Silian geht dann zu Alfine, die aber im Sinne der Elfen mit ihren 42 Jahren noch ein Kind ist, und nciht mehr weiß, als das Merlucia so besorgt ist, wie noch nie zuvor. Dann geht Silian zu Schalavi, der zwar auch besorgt ist, die Gefährten aber im Gewahrsam belassen will. Silian geht dann wieder zu en Gefährten und bittet sie, auf Merlucia zu warten. Die Gefährten wollen aber nur bis maximal zum Abend warten. Als Merlucia im Laufe des Abends noch nciht bei Silian auftaucht, geht dieser zu Schalavi, von dem er erfährt, dass Merlucia nachts gerne Spaziergänge macht, um sich die Sterne anzuschauen und dann manchmal erst in den frühen Morgenstunden zurück kommt. Kurz vor Mitternacht geht Silian zu den Gefährten, die noch auf ihn gewartet haben, und bitte sie noch etwas weiter zu warten. Merlucia kommt nachts zu ihrer Wohnung zurück, bemerkt dabei den wartenden Silian und spricht mit ihm. Im Gespräch der gefangenen Gefährten würde Fwhrough gerne noch diese Nacht und den folgenden Tag abwarten, wird dann aber in der nächsten Nacht bei einem Ausbruchsversuch mithelfen. Gwen & Zornig lassen sich auf den Vorschlag ein. Silian wird bei seinem nächsten Besuch informiert, der mit Merlucia spricht, die ihm sagt, dass Tiritalp die Gefährten vorerst nicht freilassen will. Aber sie und der Hochdruide werden organisieren, dass die Gefährten freikommen und mit frischen Pferden ausgestattet den Wald verlassen können. Seit Mitternacht hören die Gefangenen oberhalb des Gewahrsamsraumes keine Stimmen oder Geräusche mehr. Fwhrough nach "Hören von Fernem": "Alles still!" Danach zaubert er ein "Zauberauge", mit dem er herausfindet, dass draußen keine Wachen mehr zu sein scheinen, aber das Schloss der Falltür noch verschlossen zu sein scheint. Kurze Zeit später kommt Silian zur Falltür und findet - neben dem Schloss liegend - den Schlüssel und befreit seine Gefährten. Auf dem Weg weg begegnen sie Merlucia und Alfina, von denen sie drei Elfenpferde und ein Pony (für Zornig) bekommen. Die Gefährten verabschieden sich von Merlucia und Alfina und reiten - gut mit Proviant versorgt - davon. Unterwegs glaubt Gwen einmal kurz entfernt ein kleines, weißes Einhorn gesehen zu haben. Am Abend des 2. Tages erreichen die Gefährten die Melgar-Berge, aber anscheinend in einem Bereich, den die Gefährten noch nicht kennen. Sie kommen zu dem Ort Agapyr im Tal des Bergpasses, ein Ort, den Merlucia Silian beschrieben hatte. In diesem kleinen Ort gibt es nur eine Gaststätte, die den Namen "Zum lahmenden Esel" trägt und von Merlucia "empfohlen" worden war. Im Ort leben nur Ziegenhirten und Bauern. Nach dem "Einchecken" in der Gaststätte bekommen die Gefährten ein Gespräch zweier Bauern mit, wobei einer der beiden Bauern behauptet: "Maruschka, die Seherin, hatte vorhergesagt, dass meine Schwein sterben würde... und es ist letztens an Schweinepest gestorben". Daraufhin will Gwen zur Seherin. Die Gefährten gehen gemeinsam zur Seherin, wobei Zornig dann draußen vor dem Hause von der Seherin bleibt und dort auf die Wiederkehr seiner Gefärten wartet. Die Gefährten ohne Zornig gehen in das Haus der Seherin, die blind zu sein scheint. Man begrüßt sich. Gwen gibt der Seherin ein Goldstück und lässt sich die Hand abtasten. Zuerst scheint die Seherin keine Ahnung zu haben von dem, was sie sagt [?]. Dann scheint es eine Veränderung im Raum und mit der Seherin zu geben. Die Atmosphäre wird plötzlich dunkler und kälter, die Stimme der Seherin ändert sich. sie wankt auf Silian zu und fasst ihn und Gwen an den Kopf. Sie redet von Visionen und wirkt jetzt auf einmal glaubwürdig. Sie sieht ein dunkles Bild, fasst dann auch Fwhrough an... sie sieht eine Weite... Zu Gwen: "Ihr seid die fahrende Gauklerin, nicht hier und nicht an diesem Ort, und doch seid ihr es". Zu Silian: "Ihr seid der mit dem schwarzen Herzen". Zu Fwhrough: "Euch sehe ich an einem Ort voller magischer Macht, den es auf Midgard nicht mehr gibt. Und doch seid ihr nur ein glückloser Taschenzauberer". Und weiter: "Draußen ist der Schlimmste von allen, der Schlächter der Elfen, der Knecht eines finsteren Gottes!" Sie wandert zurück, holt ein Messer und hält es den Gefährten mit den Worten hin: "Ich sehe schlimmes Unheil für Midgard. Retter Midgard und steckt dieses Messer in eure Herzen!" Dann kippt sie um und wird bewusstlos. Die Gefährten betten sie und Gwen wendet 1. Hilfe an. Silian fand die Vorstellung nicht glaubwürdig. Gwen fragt sich, ob es eine mögliche Zukunft sein könnte, falls mal etwas schief geht. Dann wacht die Seherin Maruschka wieder auf und sagt, dass sie sich an nichts mehr erinnern kann, an keine ihrer Visionen. Die Gefährten verlassen sie wieder und Gwen erzählt Zornig von den Visionen. Da Zornig dann Maruschka wegen Gotteslästerung umbringen will, müssen die Gefährten ihn mit all ihren Kräften zurückhalten, bis er dann doch von seinem Vorhaben ablässt. Ende des Abenteuers! >>>ENDE<<<