Midgard-Bericht - 2015-06-06 bei ADi&HMü von CHa ------------------------------------------------ Liebes Tagebuch, heute war ein noch schlimmerer Tag als üblich, seit ích mich dieser Gruppe angeschlossen habe. Zuerst konnte sich die Gruppe wieder einmal nicht einigen und lief ziellos durch die Gegend (in einem Tunnel eine reife Leistung). Dann musste Gwen dem Elfen unbedingt Ihren Spiegel vor das Gesicht halten, worauf ihm schlecht wurde. Anschließend gingen wir endlich zu der Gangkreuzung, begleitet von einer schleichenden Gwen (auch nicht leiser als wir). An der Kreuzung kam Licht aus allen drei Gängen. Die Gruppe ging dann zuerst nach Osten (rechter Gang). Bereits aus einiger Entfernung konnten wir Zwergenstimmen hören., die sich auf Maralinga unterhielten. Wie konnten vier Stimmen unterscheiden. Fro behauptete, dass über Verräter gesprochen wurde. „Die Verräter sind überall, schießt sofort!“ Daraufhin ging die Gruppe zur Kreuzung zurück und dann in den Gang nach Norden. Wieder war Fackelschein zu sehen und diesmal nur eine Stimme zu hören. Gwen versuchte, sich anzuschleichen, und sah eine Plattform, auf der sich eine 1,50 m hohe Mauer mit einem Durchgang befand. Auf der Mauer waren 6 große Armbrüste, die in den Gang zeigten. Hinter der Mauer war eine Leiter an der Wand, die zu einem weiteren Gang in einiger Höhe führte. Ein Dunkelzwerg sprach zu fünf anderen über seine Heiratspläne (behauptete zumindest Gwen). Leider gingen die anderen nicht auf meinen Vorschlag ein, ihm Gwen als Braut zur Verfügung zu stellen. Anschließend versuchten wir den Gang nach Westen. Gwen versuchte erneut zu schleichen und viel der Länge nach hin (in einem ebenen Gang!). Gwen lief dann natürlich weg, aber konnte noch sehen, dass sich auch hier eine Plattform mit Mauer, Armbrüsten und Dunkelzwergen befand. Leider sind Dunkelzwerge strohdoof, blind und taub, deshalb hat trotz dem Lärm, den Gwen verursacht hat, niemand auf sie geschossen. Da alle Gänge also von sechs Dunkelzwwergen mit Armbrüsten blockiert waren, bereitete ich mich auf einen leichten Kampf vor, aber ich hätte es besser wissen sollen. In ihrer Not fiel den anderen Mitgliedern dér Gruppe endlich auf, dass wir die ganze Zeit an einer Metallröhre entlang gegangen waren, die immerhin einen Durchmesser von 1,50 m hatte. Die Wand der Röhre war etwa 2 cm dick. Diese Röhre teilte sich an der kreuzung auf und lief dann in den Gängen sowohl nach Westen als auch nach Osten weiter. Ein Stück den Gang herunter, aus dem wir gekommen waren, war die Röhre zerborsten und die Gruppe konnte in sie hineinklettern. Die Röhre roch zwar etwas muffig, aber war sonst noch gut in Schuss. In bin dann gemütlich die Röhre entlang geschlendert, wären die anderen mir hinterher krochen. An der Gabelung nahmen wir die Röhre nach Westen. Wie von Dunkelzwergen nicht anders zu erwarten, war die Qualität der Arbeit mehr als dürftig (in etwa Elfenniveau), aber sie hielt. Nach etwa einem Kilometer knickte die Röhre nach links ab, verengte sich auf nur noch einen Meter Durchmesser und endete nach 50 m. Außerdem war zunächst ein leises Zischen zu hören, das je näher wir dem Ende der Röhre kamen, immer lauter wurde. Silian konnte schließlich mit seinen überragenden Wahrnehmungs- fähigkeiten aus nächster Nähe am Ende der Röhre eine Metallluke ohne Griff entdecken. Auf der anderen Seite der Luke war ein ohrenbetäubendes Rauschen zu hören, aber kein Vibrieren. Die Luke war anscheinend fest gerostet und im Rohr war es mittlerweile ziemlich warm geworden. Gwen trat gegen die Luke, worauf diese zur anderen Seite ausbrach und in den Raum dahinter fiel (Dunkelzwergearbeit eben). Wasserdampf von etwa 30 Grad Celsius trat aus dem Raum in die Röhre aus. Die Gruppe kletterte dann in den Raum hinein. Er war etwa 6 m im Quadrat und am Boden befanden sich steinere Rohrstutzen von denen aus Metallröhren in die Wände gingen. Nur die Verbindung zu der Röhre, aus der wir gekommen waren, war anscheinend schon seit langer Zeit unterbrochen und der dazugehörige Rohrstutzen verschlossen worden. Der Raum hatte eine verschlossene Tür und hinter der Tür waren sich nähernde Schritte zu hören. Da die anderen Gruppenmitglieder von dem Marsch durch die Röhre, der immerhin ! 1 km ! lang gewesen war, vollkommen erschöpft war, wurde beschlossen eine Pause einzulegen (bin ich mittlerweile ja schon gewöhnt). Immerhin bietet mir das die Gelegenheit, dieses Tagebuch weiter zu führen, auch wenn das nach diesem ereignislosen Tag eigentlich nicht nötig ist. -- Ende --